Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,

Wussten Sie schon?… ist eine Rubrik auf unseren Seiten, die Themen rund um Ihre Zahngesundheit aufgreift. Die Mitglieder unseres Netzwerkes sind Experten in Sachen Prothetik und wir arbeiten mit Zahnärzten zusammen, die zu den besten ihres Faches gehören. Sie sind also wirklich in besten Händen. Und vielleicht schickt Sie ihr Zahnarzt auch mal bei uns vorbei. Zur Farbnahme oder zur zahntechnischen Analyse der Situation in sein dental excellence Partnerlabor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen nun viel Spass bei der Lektüre.

Der Zahnarzt, der den Zahnersatz eingegliedert hat, muss etwaige Nachbesserungen erbringen.  Vorsicht: Bei einer Auslandsbehandlung ist das der im Ausland tätige Zahnarzt.

Auslandszahnersatz:
Vielleicht – vielleicht auch nicht…

Die Anzeige in der Tagespresse hatte Frau B. überzeugt: Günstiger Zahnersatz im nahen Ausland verbunden mit einer Woche Urlaub. Nicht schlecht! Sie bucht den Flug, wird aufmerksam betreut und auch die Behandlung scheint erfolgreich. Sie bezahlt wie üblich in bar und schon nach ein paar Tagen geht es wieder zurück nach Hause. Vielleicht schon das glückliche Ende der Geschichte.

Vielleicht aber auch nicht. Denn nach wenigen Wochen stellen sich erste Komplikationen ein. Frau B. entscheidet sich aufgrund akuter Schmerzen eine hiesige Zahnarztpraxis aufzusuchen. Selbstverständlich hilft man der Patientin dort im Rahmen einer Notfallbehandlung.  Zur Nachbesserung des ausländischen Zahnersatzes ist der Zahnarzt allerdings rechtlich nicht verpflichtet.  Wenn er befürchten muss in die Haftung für Mängel der Auslandsbehandlung eintreten zu müssen, kann er eine Nachbesserung ablehnen.

Allgemein gilt: Der Zahnarzt, der den Zahnersatz eingegliedert hat, muss Nachbesserungen innerhalb einer Gewährleistungsfrist von 2 Jahren kostenfrei erbringen.  Bei einer Auslandsbehandlung wäre dies also der im Ausland tätige Zahnarzt. Im Falle eines Rechtsstreits muss man sich darauf vorbereiten seine Ansprüche ggf. im Ausland durchzusetzen. Das ist oft schwierig, immer teuer und manchmal unmöglich.

Unser Fazit: Manches Schnäppchen erweist sich im Nachhinein als teuer erkauft. Zahnersatz bleibt Vertrauenssache, denn in Sachen Gesundheit ist von faulen Kompromissen abzuraten. Wir beraten Sie gerne, bevor Sie „Reisepläne“ machen.

Auslandszahnersatz? 28 Prozent der Behandlungen wiesen Mängel auf und 48 Prozent der Restaurationen mussten umfassend korrigiert oder gar wiederholt werden.

Auslandszahnersatz?
Viele Mängel, viel Risiko!

Ausländischer Zahnersatz muss nicht schlechter sein als Zahnersatz, der in Deutschland, der Schweiz oder Österreich hergestellt wird. Wirklich wissenschaftliche Studien zu dieser Thematik gibt es leider nicht.

Allerdings erfolgte auf Veranlassung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen in Rheinland Pfalz eine Nachuntersuchung an sechzig Patienten, die sich für Zahnersatz aus dem Ausland entschieden hatten. Das Ergebnis: Nur 23 Prozent hatten im Ausland einen qualitativ zufriedenstellenden Zahnersatz erhalten, 28 Prozent der Behandlungen wiesen Mängel auf und erschreckende 48 Prozent der Restaurationen mussten umfassend korrigiert oder gar wiederholt werden.

Für viele ehemalige Auslandspatienten steht heute fest: Ich bleibe im Lande und vertraue auf meinen Zahnarzt und sein qualifiziertes Partnerlabor.  Denn vielfach sind die aufwendigen Mängelkorrekturen und der erhebliche Ärger die erhoffte Ersparnis nicht wert.

Sollten Sie auf der Suche nach einem qualifizierten Behandlungsteam sein, wenden Sie sich vertrauensvoll an das Ihnen nächstgelegene „dental excellence“ Fachlabor. Wir vermitteln Sie gerne an die Zahnärzte unseres Vertrauens.

Was macht man gegen das Pressen und Knirschen bei Tag oder in der Nacht? Ihr Zahnarzt kennt in den meisten Fällen die richtige Therapie für Ihr Problem.

Bruxismus: Stress für die Zähne

Gestresst? Zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung beginnen unter Stresseinwirkung mit den Zähnen zu pressen oder zu knirschen. Überhöhte psychische Anspannung, so vermutet man, ist der Grund für dieses Phänomen. Experten nennen das unbewusste Knirschen oder Aufeinanderpressen von Zähnen „Bruxismus“.

Im Normalfall sind die Zähne beim Kauen oder Schlucken immer nur für ganz kurze Zeit in Kontakt. Sekundenbruchteile und pro Tag in Summe maximal eine Viertelstunde. In der übrigen Zeit können sich die Zähne ausruhen und berühren sich nicht. Die Kaumuskulatur kann entspannen. Bei „Bruxern“ – so bezeichnen Experten die Patienten, die durch Pressen und Knirschen den Stress über die Zähne kompensieren – sind die Zähne viel häufiger in Kontakt. Und dabei werden Zähne, Zahnhalteapparat und die Muskulatur überbelastet. Häufig kommt es zu einer frühzeitigen und deutlichen Abnutzung der Zähne. Die Symptome: Die Zähne sind empfindlich, die Muskulatur schmerzt und ggf. gibt es sogar Probleme bei der Mundöffnung. Betroffene berichten auch über Ohrenpfeifen, Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit. Ob man zum Bruxen neigt, kann oftmals auch der Lebenspartner berichten: Das nächtliche Knirschen ist kaum zu überhören. Wer nur presst, wird zwar weniger gehört, aber am anderen Tag hat er ähnliche Beschwerden. Und tagsüber kann es unterbewusst sogar weitergehen.

Was macht man gegen das Pressen und Knirschen bei Tag oder in der Nacht? Man sollte mit seinem Problem auf jeden Fall einen versierten Zahnarzt aufsuchen. Das „dental excellence“ Labor in Ihrer Nähe kennt derartige Experten. Nach einer detaillierten Diagnose wird Ihnen das Behandlungsteam ggf. mit einer Okklusionsschiene helfen können und so weitere Substanzschäden an den Zähnen verhindern. Nach Expertenmeinung können geeignete Okklusionsschienen die Intensität des Pressens und Knirschens um bis zu 50 % reduzieren. Ihr Zahnarzt kennt in den meisten Fällen die richtige Therapie für Ihr Problem. Und die verlorengegangene Zahnsubstanz? Die kann Ihnen ein versiertes Behandlungsteam aus Zahnarzt und Zahntechniker rekonstruieren. 
Dabei wird der Zahnersatz so konzipiert, dass beim Knirschen punktuell keine übermäßigen Kräfte mehr auftreten können. Auch die vom Behandlungsteam ausgewählten Werkstoffe müssen der speziellen Situation entsprechen. Vertrauen Sie der Fachkenntnis Ihres Zahnarztes und seines Laborpartners. Und gute Besserung!

Gesund beginnt im Mund und zur Parodontitis-Vorsorge gehört die Zahnseide.

Zahnseide schützt vor mehr,
als Sie denken …

Viele von uns lassen sich nur sehr schwer zu einer täglichen Routine beim Putzen und zum Reinigen der Zähne mit Zahnseide überreden. Nicht einmal das Wissen darum, dass man bei Nachlässigkeiten in der Mundhygiene ggf. mit Zahnverlust zu rechnen hat, reicht aus. Man fügt sich eher in das anscheinend Unvermeidliche – nämlich den Zahnverlust – als sich das bisschen tägliche Putzroutine anzueignen.

Diese Einstellung gilt es zu überdenken, denn Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) können nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durchaus an anderen Stellen im Körper Gesundheitsprobleme verursachen oder aber bereits vorhandene Risiken verstärken. Es wurden in letzter Zeit klare Zusammenhänge zwischen Parodontitis und Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Diabetes, Lungenentzündungen, ja sogar Frühgeburten aufgedeckt.

Gesund beginnt im Mund und die Parodontitis-Vorsorge sollte bereits in jungen Jahren bei der gesunden, kalziumreichen Ernährung zum Schutz und zum Aufbau des Knochens einsetzen. Nach dem 30. Lebensjahr beginnt im Allgemeinen der langsame Knochenabbau und das Risiko steigt an Parodontitis zu erkranken. Erfahrene Zahnmediziner empfehlen deshalb zwei Mal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung. Und um die tägliche Routine beim Zähneputzen (mindestens zwei mal täglich) und den regelmäßigen Gebrauch der wenig geliebten Zahnseide, kommt man wirklich nicht herum.

Und wo ist das Implantat?
Bilder: Hubert Schenk

Hier erkennt man die Position des Implantates. Es sitzt unter einem zahnfarbenen Aufbau. Und darauf wird die vom Zahntechniker individuell gefertigte Krone befestigt. Wenn man´s nicht weiss – nicht zu erkennnen. Unglaublich!

Wie funktioniert das eigentlich
mit den Implantaten?

Ein Implantat funktioniert wie eine künstliche Zahnwurzel und besteht meist aus einer Titanlegierung. Es bildet nach der Einheilung eine feste Einheit mit dem Knochen und ist z.B. mit einer Krone belastbar.

Der Zahnarzt setzt das Implantat mittels eines kleinen chirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen ein. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung, ist weitgehend schmerzfrei und heilt innerhalb von wenigen Tagen aus. Danach muss das Implantat etwas ruhen, um sich mit dem Knochen zu verbinden. Nach ca. drei Monaten ist das Implantat so fest im Knochen verwachsen, daß es belastet werden kann.

In manchen Fällen können Implantate auch schon innerhalb weniger Stunden belastet werden. Ob das bei Ihnen möglich ist, kann nur Ihr Zahnarzt beurteilen. In den meisten Fällen ist eine unbelastete Einheilung jedoch sicherer.  Und keine Sorge: In den drei Monaten schließt ein vom Zahntechniker gefertigtes Provisorium die Lücke und ermöglicht Ihnen das Kauen und das Sprechen.

Sobald das Implantat eingeheilt ist, wird ein ‚Aufbau‘ auf dem Implantat befestigt. Der Aufbau ist dann die Basis für die Zahnkrone, die von Ihrem zahntechnischen Labor individuell für Sie hergestellt wird. Experten geben bei Implantaten eine Erfolgsquote von über 90 Prozent innerhalb von zehn Jahren an. Das kann sich doch sehen lassen…

Übrigens: Die dental excellence Laboratorien sind spezialisiert auf implantatgetragene Kronen und Brücken und bringen Sie gerne mit einem implantologisch erfahrenen Zahnarzt zusammen. Rufen Sie das dental excellence Labor Ihrer Wahl an. Wir beraten Sie gern.

Hauchdünn und unsichtbar: Veneers.
Bild: Ztm. Kurt Reichel

Ein verführerisches Lächeln
mit hauchdünnen Veneers

Auch bei der diesjährigen Verleihung der Oscars verschönerten sie wieder einmal das „Hollywood-Smile“ vieler Stars und Sternchen. Schon Marilyn Monroe trug sie in den 50ziger Jahren und begründete damit die Legende eines verführerisch perfekten Lächelns. Die Rede ist von Veneers – den äußerst grazilen Schalen aus Keramik oder Kunststoff.

Veneers werden bei verfärbten oder abgenutzten Zähnen, sowie zum Ausgleich von Fehlstellungen oder funktionellen Korrekturen dauerhaft (nämlich adhäsiv) auf den Zähnen befestigt. Aufgrund einer ausgereiften Fertigungstechnik und entsprechender Materialien lassen sich Veneers heutzutage hauchdünn gestalten. Dabei wird sehr wenig, manchmal sogar keine Zahnsubstanz geopfert.

Wenn der Zahnarzt ohne den Zahn zu beschleifen – also ohne „Präparation“ auskommt, spricht er von „Non-Präp-Veneers“. Bei Non-Präp-Veneers ist die Behandlung besonders minimalinvasiv, d.h.  schonend und schmerzfrei. Es muss weder gebohrt noch gespritzt werden.

Hochwertige Veneers und „Non-Prep-Veneers“, werden ausschließlich von qualifizierten, zahntechnischen Fachlaboratorien hergestellt. Bei Fragen oder aber der Suche nach einem geeigneten Zahnarzt wenden Sie sich an das „dental excellence Labor“ in Ihre Nähe. Wir freuen uns auf ein Kennenlernen.

Raucher sprechen deutlich schlechter auf notwendige Therapien an. Beim Setzen eines Implantates haben Raucher eine deutlich schlechtere Erfolgsprognose.

Rauchen? Nein danke!

Tabak ist gesundheitsschädlich, der Auslöser für Nikotinsucht und ursächlich für viele Krankheiten und chronische Leiden bis hin zum Tod. Was viele nicht wissen ist, dass die Mundhöhle zu den besonders gefährdeten Körperteilen beim Rauchen gehört. Raucher erkranken im Vergleich zu Nichtrauchern sechsmal häufiger an bösartigen Tumoren im Mund- und Rachenraum. Die Heilungschancen sind eher bescheiden, weil die Tumore meistens zu spät erkannt werden.

Tumore sind aber nicht die einzigste Gefährdung, der sich ein Raucher aussetzt. Auch Parodontalerkrankungen, also Erkrankungen des Zahnhalteapparates, treten bei Rauchern doppelt so häufig auf wie bei Nichtrauchern.

Eine gesicherte Erkenntnis der Zahnärzteschaft ist auch, dass Raucher deutlich schlechter auf notwendige Therapien ansprechen. Bei chirurgischen Eingriffen, wie z.B. dem Setzen eines Implantates, haben Raucher eine deutlich schlechtere Erfolgsprognose. Die Mundhöhlenbiologie ist nachhaltig gestört.

Die gute Nachricht: Wer sich zum Jahreswechsel zu einem Rauchstopp entschieden hat, ist nach zirka elf Jahren auf dem Risikoniveau eines Nichtrauchers. Für viele ein handfester Grund eine neue Position einzunehmen. Und die lautet: Rauchen? – Nein danke!

Fluoride bieten Schutz vor Karies, indem sie den Zahn „härter“ machen.

Fluoridhaltige Zahnpasta schützt vor Karies

Die Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta ist nach Aussage der Bundeszahärztekammer eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Karies. Fluoride sind einer der weltweit am gründlichsten untersuchten Wirkstoffe: In über 300.000 wissenschaftlichen Untersuchungen wurde kein Hinweis auf eine Gefährdung der Gesundheit bei korrekter Anwendung gefunden. Der starke Kariesrückgang in Deutschland wird unter anderem auch der Fluoridanwendung zugeschrieben.

Fluoride bieten einen hervorragenden Schutz vor Karies, indem sie sich in die Zahnstruktur einlagern und dadurch den Zahn „härter“ machen. Der Zahn wird widerstandsfähiger gegen die von Kariesbakterien freigesetzten Säuren. Fluoride hemmen das Herauslösen von Mineralien aus der Zahnoberfläche und fördern bei ständiger Verfügbarkeit in geringen Dosen die Remineralisation des Zahnes.

Quelle: Bundeszahnärztekammer 2018

Die stetige Zufuhr von Fluoriden durch Zahnpasten und Mundspülungen ist eine wirksame Vorsorgemaßnahmen gegen Karies.

Meine tägliche Dosis Fluorid?

Die Aufnahme kann auf verschiedene Arten erfolgen: Durch Tabletten (im Kleinkindalter), durch mit Fluorid angereichertem Speisesalz, durch Milch* und Mineral- oder Trinkwasser*. Oder natürlich durch Zahnpasten, denen in der Regel Aminfluorid zugesetzt wird. Weiterhin kann man Fluoridgelees oder Fluoridspülungen verwenden oder man lässt sich beim regelmässigen Zahnarztbesuch Fluoridlack auftragen. Ganz nach Gusto.

Untersuchungen haben ergeben, dass die kontinuierliche Zufuhr von Fluoriden durch Zahnpasten und Mundspülungen die wichtigste Methode zur Vorsorge gegen Karies ist. Der positive Effekt steigt mit zunehmender Fluoridkonzentration in der Zahnpasta und durch regelmässige Anwendung.

* nicht in Deutschland

Quelle: Bundeszahnärztekammer 2018

Die „Giftigkeit“ der Fluoride ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen fast 10mal geringer als die von Kochsalz. Im Gegenteil: Fluorid ist ein wichtiges Spurenelement!

Giftig oder wichtig?

Fluoride sind nicht giftig, sondern ein wichtiges Spurenelement und für die Zahngesundheit wichtig! Chemisch gesehen bestehen Fluoride aus den Elementen Natrium oder Kalzium und Fluor. Als reines Element sind Chlor und Fluor hochgiftig. Fluoride sind aber nahe verwandt mit Kochsalz, das aus den giftigen Elementen Chlor und Natrium besteht. Wie man beim Kochsalz sieht, ist die Verbindung zweier giftiger Grundsubstanzen ein ggf. lebensnotwendiges Salz. Ebenso verhält es sich bei den Fluoriden, die ein wichtiges Spurenelement für den menschlichen Körper sind.

Keine Nebenwirkungen? Eigentlich nicht. Untersuchungen zeigen, dass eine ständige Fluoridaufnahme bei Kindern bis zum Alter von 6-8 Jahren, die mehr als Doppelte der empfohlenen Zufuhr beträgt, zu geringfügigen weißlichen Schmelzflecken führen kann (der sogenannten Zahnfluorose). Diese Fleckenbildung ist nach Aussage der Bundeszahnärztekammer nicht gesundheitsschädlich. Bei stärkerer Überdosierung kann es zu bräunlichen Zahnverfärbungen kommen. Eine Fluoridzufuhr, die zu einer Knochenfluorose führt kann durch die Verwendung der beschriebenen Zufuhrarten (Trinkwasser, Speisesalz, Tabletten) nicht auftreten.

Es bleibt festzustellen: Fluoride sind einer der weltweit am gründlichsten untersuchten Wirkstoffe. Die „Giftigkeit“ der Fluoride ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen fast 10mal geringer als die von Kochsalz.

Quelle: Bundeszahnärztekammer 2018

Jeder will schöne weiße Zähne. Um Zähne aufzuhellen, kann der Zahnarzt sogenannte Bleachingverfahren anwenden.

Weiss ist heiss…

Auf der Wunschlisten der meisten Patienten stehen schöne weiße Zähne ganz weit oben. Um Zähne aufzuhellen, kann der Zahnarzt sogenannte Bleachingverfahren anwenden. Wir unterscheiden zwischen dem Home-Bleaching und dem In-Office-Bleaching.

Beim sogenannten „Home-Bleaching“ (also zu Hause) wird in der Regel ein Bleichmittel in Gelform in eine individuell hergestellte Schiene eingebracht. Sie tragen diese Schiene während des Tages zu bestimmten Zeiten. Die Behandlung dauert in etwa vier bis sechs Wochen und wird vom Zahnarzt regelmäßig überwacht.

Eine weitere Methode ist das sogenannte „In-Office-Bleaching“ (also in der Praxis). Hier kommt ein hochkonzentriertes Bleichmittel zum Einsatz. Bevor das Bleichmittel auf die Zahnoberfläche aufgetragen werden kann, muss das Zahnfleisch geschützt werden. Das Bleichmittel verbleibt für eine gewisse Zeit unter Kontrolle des Zahnarztes auf der Zahnoberfläche. Danach wird es gründlich abgewaschen und der Zahnarzt kann das Ergebnis kontrollieren. Ist der gewünschte Bleichgrad noch nicht erreicht, wird die Behandlung nach einigen Tagen ggf. wiederholt.

Gibt es Risiken? Bei richtiger Anwendung wenige: Die Aufhellung reduziert sich nach einigen Jahren wieder, aber es kann eine erneute Bleichtherapie vorgenommen werden. Das Bleaching kann zu einer Überempfindlichkeit der Zähne und eventuell  zu einer geringfügigen Verminderung der Oberflächenhärte des Zahnes führen. Selten wird auch von Schleimhautirritationen durch das Bleichmittel berichtet. Deswegen  unterliegen Aufhellungsprodukte ab einer Konzentration von 0,1 Prozent in jedem Fall einer zahnärztlichen Anwendung. Eine Fluoridierung der Zahnoberfläche kann die Bleichtherapie ergänzen.

Fragen Sie vertrauensvoll Ihren Zahnarzt, ob der Ihnen zu einer Bleaching-Therapie rät.

Prothetisch versierte Zahnärzte bieten ihren Patienten stets ein Optimum an Ästhetik und Funktion. Und den gibt es im „dental excellence“ Fachlabor.

Chairside-Restaurationen? Kein Qualitätsmerkmal!

In manchen Zahnarztpraxen werden dem Patienten Restaurationen angeboten, die von eine computergesteuerten Anlage direkt am Behandlungsstuhl hergestellt werden. Diese Restaurationen entsprechen aus Sicht unserer Experten bestenfalls den Mindestanforderungen an Zahnersatz und stellen keinesfalls eine optimale und individuelle Versorgung dar.

Die Argumente für eine Chairside-Versorgung sind immer die gleichen: Sie sollen kosten- und zeitsparend sein und wären zudem angenehmer, präziser und sicherer. De facto sind „Chairside-Restaurationen“ oft teurer, weniger präzise und somit keinesfalls sicherer. Chairside-Restaurationen sind nicht auf die individuelle Situation des Patienten abgestimmt und daher funktionelles wie ästhetisches Mittelmaß.

Prothetisch versierte Zahnärzte arbeiten gerne mit qualifizierten Zahntechnikern zusammen und bieten ihren Patienten stets ein Optimum an Ästhetik und Funktion. Fragen Sie Ihren Zahnarzt vertrauensvoll nach Zahnersatz aus dem „dental excellence“ Fachlabor. Er berät Sie gern.